Johann Schmuck

Ludwig der Bayer und die Reichsstadt Regensburg

Der Kampf um die Stadtherrschaft im späten Mittelalter

In den gegen Ende des 13. Jahrhunderts einsetzenden innerstädtischen Auseinandersetzungen erreichte der Kampf um die Stadtherrschaft in der "Freien Stadt" Regensburg unter Ludwig dem Bayern (1283-1347) seinen Höhepunkt. Als bayerischer Herzog, deutscher König und römischer Kaiser beanspruchte Ludwig in Regensburg traditionelle Rechtspositionen und begann die von wittelsbacherischem Umland umgebene Stadt wirtschaftlich abzuschnüren.
Bei seinem Griff nach der Stadtherrschaft nahm er Partei für das Regensburger Patrizier-Geschlecht der Auer, das ähnlich wie die Medici in Florenz unter kaiserlichem Schutz ein dauerhaftes Stadtregiment errichten wollte. Auch wenn sich nach der Vertreibung der Auer im Jahr 1334 das Verhältnis zu Ludwig dem Bayern entspannte und dieser die Stadt mit zahlreichen Privilegien ausstattete, waren die innerstädtischen Machtkämpfe mit Sicherheit eine der Ursachen des nicht mehr aufzuhaltenden wirtschaftlichen Niedergangs der Reichsstadt Regensburg.
Zum Autor
Johann Schmuck, Dr. phil., geboren 1951 in Straubing, Studium der Germanistik, Geschichte und Sozialkunde an der Universität Regensburg. Tätigkeit als Lehrer, dann wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stadtarchiv Regensburg. Publizistische Tätigkeit als Autor der "Mittelbayerischen Zeitung" zu Themen der Stadtgeschichte und beim Bayerischen Rundfunk. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte Regensburgs und Ostbayerns.
Sprache:deutsch
Bandzählung:4
Auflage:1
Beigaben:5 s/w Illustrationen
Einbandart:Leinen fadengeh. m. Schutzumschlag
Seitenzahl:424
Format:17 x 24 cm
Gewicht:950 g
Lieferbarkeit:Lieferbar
ISBN:978-3-930480-07-4
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